Filmproduktion Berlin

Filmproduktion Schlechte Helden

Filmproduktion Schlechte Helden

Mit dem Langfilm „Schlechte Helden” möchte ich die gegensätzlichen Lebenswelten von Großstadt und Land zusammenzuführen – verknüpft mit großartiger und zeitloser musikalischer Untermalung. Denn die Gegensätze könnten nicht größer sein und genau diese prallen in dem Film aufeinander, dass es eine Wonne ist. Ich habe daran 4 Jahre gearbeitet und hatte große Unterstützung durch die Co-Autoren Valerie Bast und Alexander Reichel.

TV Produktion
Panoptikum

Humorvolle, unterhaltsame Talkshow von und mit Filmemachern in Berlin. Mit Film, Spiel, Musik und Neuigkeiten aus der Medienwelt.
Start war am 18. Juni 2019, 19 Uhr
Live auf ALEX Berlin

Tvshow-panoptikum Team
Am set von 7 Liars Glamour

Filmproduktion Webserie – 7 Liars

Neukölln, zwischen den Jahren

EIN HAUS. ALTBAU. Unten ein Späti. Hier wohnen sie alle unter einem Dach. Nachbarn. Dennoch: Fremde. Fremde, die sich im Hinterhof ein schüchternes Hallo zuwerfen. Aber eigentlich weiß niemand etwas von einander. Da ist die mysteriöse Fremde mit der dunklen Vergangenheit.  Zwei Millennials mit Kommunikationsproblemen. Ein älterer Herr, der sich für Astrid Lindgren hält. Eine mittellose Schlagersängerin, von der eigentlich niemand weiß, wo sie genau wohnt. Der Arbeitslose, der bei seinem Bewerbungsgespräch auf der anderen Straßenseite ganz eigene Pläne verfolgt.

Imagefilme mit Bluearc

Eine gute Planung ist die Basis für den effizienten und risikoarmen Einsatz von Ressourcen.

Grundlagen der Planung ist eine Film-Kalkulation, die Recherche von Handlungsalternativen und das spätere Controlling. Trotz hohem Aufwand setzt Blue Arc grundsätzlich 80% der Mittel für den Dreh und die Post-Produktion ein und bietet Investoren damit ein Optimum aus Risikosicherung und Investment in das Projekt.

Imagefilme Lama Davids Crowdfunding

Wichtige Fragen über die Filmproduktion

  • Der Preis für einen Spielfilm oder Imagefilm hängt davon ab, wie umfangreich die Filmproduktion in Hinblick auf die Anzahl der Drehtage und die Erfahrung sowie Größe des Filmteams ist. Außerdem können zusätzliche Leistungen, wie Schauspieler, Reisekosten, Drehortmieten, spezielle Filmdrehtechnik (Kamera, Licht, Drohne) und eine aufwendige Post-Produktion den Preis beeinflussen.

  • Die Drehzeit für einen 90-minütigen Film liegen bei circa 20 bis 80 Tagen. Ein Imagefilm dauert circa 1-20 Tage.

  • Leider gibt es noch viele andere Punkte die zu beachten sind, aber eine gute Idee ist schon mal ein Anfang.

  • Mit allen konzeptionellen Vorarbeiten, wie Beauftragung, Vor-Ort-Gesprächen, Drehbuch-Erstellung, internen Feedbackrunden, Drehort-Planung mit allen Protagonisten, dem Filmschnitt mit Feedbackrunden, Vertonung und Animationen dauert die Produktion dann sechs bis zwölf Wochen.

    Für die Produktion eines Films arbeiten viele Spezialisten für kurze Zeiträume und in wechselnden
    Zusammensetzungen zusammen:
    Autor

    Der Autor erzählt Geschichten für den Film, indem der Charaktere entwickelt und in einer dramatischen
    Abfolge von Dialogen und Handlungen auf eine Reise schickt.
    Produzent

    Der Produzent fürht das Start-Up für das Filmprojekt durch, Identifiziert, akquiriert und managet Stoffe,
    Zielgruppe der Zuschauer, Financiers, Mitarbeiter und Abnehmer für Filme und organisiert dieUmsetzung.

  • Erklärvideos sind ein ganz wichtiger teil im Videomarketing

    Sollen Texte und Bilder für z.B eine Image-Brochure genutzt werden, so werden die Materialen mit Photo-Bearbeitungs-Software (Adobe Photoshop) und Layout Programmen (Adobe InDesign) aufbereitet und einem künstlerisch gestalteten Booklet dokumentiert und gestaltet.

  • Aufgrund einer Recherche und des Informationsgesprächs des Projektmanagers erstellen wir eine Marketingkonzept für den Film in dem Corporate Design und -Identitiy mit der Anmutung des Films abgestimmt werden. Dabei werden Marke, Ansichten, Farben und Sound des Films entsprechend abgestimmt.Der Autor erzählt Ihre Geschichte mit den Mitteln des Films und formuliert dazu das Konzept, die Story und die Texte des Films 

    Zusammen mit dem Kameramann/frau erstellt er einen Drehplan in dem der zeitliche und gestalterische Ablauf des Drehs festgehalten ist.

  • Produzent
    Der Produzent fürht das Start-Up für das Filmprojekt durch, Identifiziert, akquiriert und managet Stoffe, Zielgruppe der Zuschauer, Financiers, Mitarbeiter und Abnehmer für Filme und organisiert die Umsetzung.
    Dem Produzenten arbeitet gewöhnlich ein Stab an Mitarbeitern zu: Location Scout findet Motive; Filmgeschäftsführer behandelt die kaufmännischen Vorgänge; Line Producer bearbeiten bestimmte Aspekte des Projektes z.B. Postproduktion

    Regisseur
    Der Regisseur ist der künstlerische Leiter des Films. Er interpretiert das Script, entwickelt eine Vision vom Film, wählt den Kameramann aus, castet Schauspieler und ist der kreative Leiter am Set. In der Postproduktion verantwortet er das Editing von Bild und Ton.
    Set-Aufnahmeleiter
    Der Aufnahmeleiter managet die Abläufe am Set, so daß sich der Regisseur auf die künstlerische Leitung konzentrieren kann.

  • Gestaltung Mood
    Während das Storyboard die Handlung des Films verbildlicht, verdeutlicht ein Moodboard den Charakter, Anmutung und Stimmung des Films. Dieses wird mit einer Kollage von Photos, Bildern und/oder Clips erzielt, die beispielhaft für das fertige Produkt stehen und es dem Kunden ermöglichen den Film vor Fertigstellung zu antizipieren.

    Kamera
    Die Kamera nimmt das Bild zum Film auf. Blickwinkel, Bildausschnitt, Belichtung und Bildführung werden bestimmt. Die Kamera setzt dabei die Stimmung und die Intention des Kunden um, die vom Projektmanager geleitet wird.

    Der Kameramann/frau führt die Kamera und berät den Projektmanager u.a. bei der Wahl von Blickwinkel, Bildausschnitt, Belichtung und Bildführung. Der Kameramann/frau ist

    Licht
    Die gezielte Beeinflussung und Nutzung von natürlichem und künstlichem Licht ermöglicht es Zuschauern in das Geschehen einzutauchen und Strukturen, wie im wirklichen Leben warzunehmen. Außerdem gleicht zusätzliches Licht die im Vergleich zum menschlichen Sehvermögen geringere Dynamik der Kamera aus.

    Ton
    Zuschauer nehmen Ton noch kritischer war, als Bilder, so daß man diesem Sinn hohe Aufmerksamkeit schenken muß. Der Set-Ton paßt die Ton-Aufnahme an den Raumschall an und pegelt die Qualität und Laustärke laufend an die Szene und die Umgebung an.

  • Der Produzent fürht das Start-Up für das Filmprojekt durch, Identifiziert, akquiriert und managet Stoffe, Zielgruppe der Zuschauer, Financiers, Mitarbeiter und Abnehmer für Filme und organisiert die Umsetzung.
    Dem Produzenten arbeitet gewöhnlich ein Stab an Mitarbeitern zu: Location Scout findet Motive; Filmgeschäftsführer behandelt die kaufmännischen Vorgänge; Line Producer bearbeiten bestimmte Aspekte des Projektes z.B. Postproduktion

  • Der Regisseur ist der künstlerische Leiter des Films. Er interpretiert das Script, entwickelt eine Vision vom Film, wählt den Kameramann aus, castet Schauspieler und ist der kreative Leiter am Set. In der Postproduktion verantwortet er das Editing von Bild und Ton.

  • Der Aufnahmeleiter managet die Abläufe am Set, so daß sich der Regisseur auf die künstlerische Leitung konzentrieren kann.

  • Wird auch als Cinamatographer oder Director of Photography(DOP) bezeichnet.
    Die Kameraperson setzt die Vision des Regisseurs in Bilder um. Sie erstellt zusammen mit dem Regisseur die szenische Auflösung des Drehbuchs in den Drehplans. Der DOP ist überdies Leiter des Lichts.
    Als Assistent des DOP arbeitet der „Schärfezieher“, der über eine Fernsteuerung die Bildschärfe steuert, während der Kameramann die sonstigen Funktionen der Kamera bedient.

  • Durch die Reduzierung des Motiv auf einen 2-dimensionalen Bildschirm geht dem Zuschauer das Gefühl für die Räumlichkeit einer Szene verloren. Durch geschicktes Ausleuchten und Kontrastieren des Motivs erhalten Betrachter das Gefühl für den Raum zurück. Außerdem läßt sich mit Licht Dramatik, Emotionalität und Anmutung steuern.

  • Der Ton ist umso klarer und störungsfreier, je nähersich  das Mikrofon an der Schallquelle befindet. Dazu verwendet man im Film ein spezielle Mikrofone und eine „Angel“, die man möglichst nahe an der Quelle aber außerhalb des Bildausschnittes platziert.
    Im Team mit der Tonangel arbeitet der Mixer. Diese Person nimmt den gepegelten Ton auf und mixt die aus unterschiedlichen Quellen stammenden Signale zu einer Tonspur zusammen.

  • Material, das am Set aufgenommen wurde, muß in der hinreichenden Güte und im richtigen Format in die Postproduktion überführt werden. Im Rahmen einer Just-in-Time Produktion agiert der DIT dafür als Bindeglied.

  • Die Garderobe des Darstellers muß zum Settung, Motiv und zur Rolle passen. Entsprechende Textilien und Assessoirs müssen akquiriert, organisiert, gepflegt und am Schauspieler gekleidet werden.
    Ggf. werden Kleidungen entsprechende geschneidert.

  • Die Ausstattung verleiht einer Location, den Pepp und die Glaubwürdigkeit. Je nach Anspruch und Budget besorgt die Requisite kleiner Einrichtungsgegenstände oder baut ganze Kulissen.

  • Unter diesem Begriff verbergen sich mehrere Ton Spezialisten: Dialog Editoren bearbeiten Sprache der Darsteller; mit Synchron-Ton/Dubbing/Alternative Dialoge Replacement(ADR) wird Ton passend zum Bild eingesprochen; Ton Effekte Aufnahmen vom Set oder aus Bibliotheken untermalen das Geschehen; Film-Musik/Score unterstützt das bildliche Geschehen; Mixung und Mastering bringt all diese Quellen auf einer Spur zusammen.

  • Filmmacher haben einen langen, stressigen Arbeitstag und müssen in kurzer Zeit alle ihre Fertigkeiten abrufen. Pausen sind oft variabel. Für diese Anforderungen, liefert Essen die erforderliche Energie und ermöglicht Leistungsreserven. Wir sind gewöhnlich international besetzt und stammen aus vielen Kulturen. Gesunde und vielfältige Ernährung ist daher erforderlich und muß mobil, mit kurzem Abruf und mehrfach am Tag zur Verfügung stehen.

Wichtiges Equipment in der Filmproduktion

  • Es wurden schon Kinofilme mit Smartphone Kameras gefilmt, doch unter eine Cinema Kamera versteht man eine Kamera die speziell auf die Bedarfe der (Kino) Video Produktion ausgerichtet ist und folgende Eigenschaften aufweist:

    • Cinema Kameras können in der Regel nicht nur Bewegtbild, sondern auch Fotos schießen, doch spielen Features von Photokameras wie sehr hohe Auflösung und Serienbildfunktion keine Rolle bei Bewegtbildaufnahmen.
    • Auflösung ist hinreichend (2K-4K) hoch aber nicht zu hoch: da bei hoher Auflösung die (ISO) Empfindlichkeit nachläßt und da in Kinos i.d.R. keine Auflösungen höher als 4K verlangt werden haben Video Kameras eine vergleichsweise geringe Auflösung
    • Sensor Größe: der „Cinematic Look“ ergibt sich durch eine geringen Tiefenschärfenbereich/Depth of Field, der sich am besten durch einen relativ großen Vollformat-Sensor mit 35mm Diagonale erzielen läßt.
    • Gehäuse-Geometrie: die Gehäuse sind in der Regel größer als bei Consumer Kameras, da Bedienelemente für einfache Bedienung und Schnittstellen für die Peripherie eben Platz brauchen. In einem großen Gehäuse lassen sich überdies die temperaturempfindlichen Bildsensoren gut kühlen.
    • Bajonett Anschluß: jeder Kamera Hersteller favorisiert für gewöhnlich seinen eigenen proprietären Anschluß. Cinema Kamera haben oft einen PL Anschluß oder lassen sich auf diesen adaptieren. Da Linsen oft gewechselt werden fallen die Anschlüsse besonders stabil aus und lassen sich überdies auch oft wechseln.
    • Anschlüsse: Cinema Kameras haben oft vollwertige, professionelle Anschlüsse für die Übertragung von Ton (z.B. XLR) und Bild (z.B. SDI) und Energie (z.B. V-Bracket)
    • Color Science: die naturgetreue Darstellung, besonders bei  Hauttöne ermöglicht, wird große Beachtung geschenkt
    • Dynamikumfang: das Auge hat einen Bandbreite von 20 Blendenstufen. Cinema Kameras schaffen nur zwischen 12-17 Stops und erzielen damit immerhin bessere Resultate als Photo-Kameras. Um bei ausgewählten Lichtverhältnissen den Dynamikbereich optimal nutzen zu können, verfügen Cinema Kameras in der Regel über logarithmische Aufnahme Profile (sogenannte S-Log Profile)
    • Codec: die große Masse an Daten werden in der Kamera möglichst verlustfrei codiert und am Bildschirm decodiert (CoDec), um eine effiziente Verarbeitung zu gewährleisten. Dazu sollte die Kamera eine hohe Farbtiefe/Color Bit Depth und industrieübliche Standards (z.B. ProRes) unterstützen. Manche Kameras geben die Daten sogar unkomprimiert in RAW aus, was viel Flexibilität in der Bearbeitung aber auch einen sehr hohen Aufwand in der Postproduktion erfordert.
  • Gute Linsen sind für gute Filmaufnahmen von höherer Bedeutung als die Kamera/Body.

    Sogenannte Cine-Linsen kosten oft sehr viel mehr als ihre vergleichbaren Photo-Linsen und selbst mehr als die Kamera.

    Für Cine-Linsen gelten natürlich auch die gleichen Qualitätskriterien, wie Lichtstärke, Bildschärfe, Verzeichnungsfreiheit und Farbtreue.

    Ansonsten zeichnen sich Cine-Linsen durch folgende Eigenschaften aus:

    • Variable/Stepless Blendeneinstellung: in einem bewegten Bild fallen Veränderungen in der Blendeneinstellungen in den relativ großen, festen Stufen auf und erfordern daher eine feine variable Justierung.
    • T-Stop: die Lichtstärke eines Objektivs wird gewöhnlich in F-Stops angegeben. Der F-Stop Wert ist die bloße mathematische Entsprechung aus Brennweite dividiert durch den Linsendurchmesser, und sagt nur ungenau etwas über die einfallende Lichtmenge, die über den T-Stop Wert angegeben wird. Dadurch lassen sich Linsen mit unterschiedlicher Brennweite aber gleichen T-Stops einfacher wechseln, ohne weitere Einstellungsänderungen an der Kamera vornehmen zu müssen.
    • Para-Focal: Um die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf andere Bildinhalte zu verlagern verschieben Filmemacher die Bildschärfe. Bei Photolinsen verändert  sich dabei in der Regel der Ausschnitt und verdirbt den subtilen Effekt der veränderten Tiefenschärfe. Cine-Linsen haben daher einen stabilen Ausschnitt bei veränderter Tiefenschärfe und sind „parafocal“.
    • Zahnkränze/Gear Rings: um eine einfache Bedienung ggf. durch gleichzeitig mehrere Personen zu gewährleisten, werden die Bildschärfe und Blende oft über Motoren ferngesteuert, die in montiere Zahnkränze der Linse greifen. 
    • Linsen im Set mit standardisierte Werten: T-Stop Werte, Blendenöffnung, Dimension der Linse und Lage der Zahnkränze/Gear Rings sind oft über ein ganzes Set an Linsen standardisiert. Dadurch lassen sich Linsen in einem „geriggten“ System aus Linsen, Filtern und anderen Anbauteilen relativ einfach wechseln, ohne andere Komponenten und Einstellungen tauschen zu müssen.
    • Anamorph: Die Seitenverhältnisse eines 35mm Bildsensor erlauben die Aufnahme eines Bildes im „Widescreen“ Formates nur wenn man einen großen Kopf- und Fußbereiches des Sensors ungenutzt läßt. Ein spezielle, anamorphe Linse kann das Bild jedoch in der Breite stauchen und somit auf den ganzen Sensor verteilen. Wenn man in der Postproduktion das Bild wieder entzerrt kann man das Widescreen-Format wieder herstellen und kann von der Qualität der gesamten Sensorfläche profitieren.
  • Um einen geringenTiefenschärfenbereich zu erzielen muß man eine großen Blendenöffnung wählen. Bei starken Außenlicht läßt sich dies nur erzielen, wenn man den Lichteinfall mit einem farbneutralen (neutral denisity) Filter mindert; ansonsten müßte man die Blende schließen und die Tiefenschärfe würde zunehmen.

  • Die Kamera, Linse, Lichtklappe, Filter, Anbauteile werden regelmäßig auf einem Träger befestigt. Der ist wiederum auf ein Schulterstativ oder ein Stativ geschraubt wird.

    Cage

    Will man Zubehör direkt am Kameragehäuse befestigen und steckt man den Body oft in einen Rahmen, der mit vielen Anbaumöglichkeiten versehen ist.

  • Ein Gimbal ist ein motorunterstützter Stabilisator, der relativ wackelfreien Betrieb der Kamera abseits eines Stativs ermöglicht.

  • Möchte man die recht schwere Kamera nicht permanent in der Hand oder auf der Schulter tragen, dann montiert man die Kamera an einer Angel, die an einem Tragegestell montiert ist und die Last überkopf auf Augenhöhe hält.

  • Dolly

    Der Dolly ist ein fahrbares Stativ auf Schienen.

    Kran

    Gewissen Perspektiven kann man ohne Gerüst, Leiter oder Drohne nicht einnehmen. In solchen Fällen wird die Kamera auf einen Kran montiert.

    Drohne

    Wer teure Luftaufnahmen per Flugzeug vermeiden möchte, oder ausgewöhnliche Perspektiven liebt, montiert eine leichte Kamera an eine Drohne. Es gibt auch professionelle Modelle die schwere Lasten tragen können, jedoch weitergehenden Nutzungseinschränkungen unterliegen.

  • Filmleuchte

    Neben anderer Ausrüstung verzeichnen auch Filmleuchten eine starke technische Entwicklung. Traditionell werden sogenannte Tungsten und HMI Leuchten eingesetzt. Mittlerweile sind jedoch LED Leuchten so lichtstark und farbtreu, daß man sie vermehrt einsetzen kann.

    Der große Vorteil von LED Leuchten ist, daß sie relativ leicht und sparsam sind und sich daher recht mobil und netzunabhängig einsetzen lassen.

    Softbox

    Natürliches Licht wird die gesamte Himmelsfläche schattenfrei (es sei denn es ist Mittag) auf das Subjekt geschienen. Künstliche Lichtquellen hingegen strahlen Licht punktförmig von der Quelle aus auf das Objekt und erzeugen damit starke Kontraste und Schatten. Eine Softbox ggf. ergänzt um ein Netzgitter verhindert diesen Effekt, dämpft jedoch die Lichtausbeute ebenfalls.

    Scrim

    Während Softboxen fest am Licht montiert sind, lassen sich auf Rahmen gespannte Filter/Scrims unabhängig bewegen.

    Fahne/Flag

    Braucht man Schatten, dann hält man einen lichtundurchlässigen, schwarzen Rahmen vor das Objekt.

    Farbfolie/Gel

    Die Lichtemperatur ändert sich nach Tages/Jahreszeit und abhängig vom Einsatz künstlichen Lichts. Mit durchsichten Farbfiltern/Gels die man vor den Leuchten montiert läßt sich Farbstimmung anpassen

  • Field Recorder/Mixer

    Für Tonaufnahmen werden mobile, digitale Recorder/Field Recorder verwendet die über mehrere Aufzeichnungskanäle verfügen. Der Ton aus mehren Quellen wird auf einer Spur zusammengemixt.

    Gunshot Mikrofon

    Schall beitet sich kugelförmig von der Quelle aus und verliert dabei mit Quadrat der Distanz an Energie. Um Nutz- von Störsignalen bei der Aufnahme zu trennen muß man ein spezielles Mikrofon mit hoher Richtwirkung (Gunshot) möglichst nähe an die Nutzquelle bringen.

    Lavalier

    Lavalier Mikrofone sind Miniaturmikrofone, die am Körper des Sprechers getragen werden. Diese Mikrofone werden oft auch als Lav-oder Lapel Mikrofon bezeichnet. Lavaliers kommen immer als Backup oder in Fällen zum Einsatz, wo ein großes Mikrofon nicht geeignet ist.  Aufgrund der kleine Schallkapseln und der Montage am Körper, haben Lavaliers in der Regel eine schlechtere Qualität.

    Drahtlose Sender/Empfänger

    Um das Signal ohne störendes Kabel zum Recorder zu übertragen, braucht man einen drahtlosen Sender. Die Sender/Empfänger arbeiten mit unterschiedlichen Technologien (analog/digital) und in unterschiedlichen Frequenzbändern.

    Tonangel/ Boom Pole

    Um ein Mikrofon nahe an den Sprecher zu bringen, wird es an die Spitze einer Angel gesteckt die man über den Kopf des Sprechers hält. Um die Belastung für den Betreiber zu verringern ist bestehen die Rohre aus leichter, aber steifer Karbonfaser.

    Windkorp/ Wind Screen

    Mikrofone sind sehr anfällig für Windgeräusche. Nur bei stillen Wind genügt eine Schaustoffkappe, bei leichtem Wind genügt eine Mütze aus Fell, bei starken Wind muß das Mikrofon in einen Windkorb gepackt werden, der wiederum mit einem Fell bedeckt ist, um die unerwünschten Windgeräusche zu dämpfen.

    Filmklappe

    Kameras sind gut für Bildaufnahmen, aber nur schlecht für Tonaufnahmen geeignet. Daher werden diese Medien auf getrennt produziert. Damit man Bild und Ton synchron zusammenführen kann benötigt man ein Referenzsignal das man hört und sieht. Dazu hält man eine Klappe ins Bild und schlägt diese mit Ansage der Szene sichtbar zusammen. Voila !

  • Anstatt eine Klappe zu schlagen kann man ein hör- und computerlesbares Signal auf die Bild- und Tonspur geben. Dazu muß man aber ein sehr genaues und abgestimmts Zeitsignal Signal (TimeCode) auf die Kamera und den Tonrecorder geben. 

  • Ferngesteuerte Bildschärfe

    Damit der Kameraman sich auf den Bildaschnitt konzentrieren kann, wird die Bildschärfe parallel von einem Assistenten gesteuert. Damit sich beide nicht im Weg stehen, steuert der Assistent die Funktion über eine Fernbedienung.

    Produktions Monitor

    Der Sucher oder Monitor an der Kamera ist so klein, daß außer dem Kameramann keiner Gebrauch davon machen kann. Um Regie und Kamer-Assistenz ebenfalls Einblick zu gewähren, gibt es oft einen separaten per Kabel oder drahtlos angebundenen Monitor.

    Filmschnitt/Non-Linear Editing(NLE)

    Der Filmschnitt erfolgt nicht mehr physisch, sondern digital auf einem PC mit einer entsprechenden Software.

    Tonbearbeitung/Digital Audio Workstation(DAW)

    Der Ton wird aus vielen Quellen und Spuren und digitalen Spuren gereinigt, bearbeitet und zusammengeführt. Dies bezeichnet man als Cleaning, Mixing & Mastering.

Bodo Heiss

Filmproduzent Bodo Heiss

David Jonas Frei

Filmproduzent David Jonas Frei